Was ist alternativer Tourismus?

In den Herzen deiner Stadt  / Letzte Fassung Dezember 2002

Suche pulsierende Orte! Liste die öffentlichen Orte deiner Stadt auf, in denen du dich oft aufhälst oder aufhalten musst:
Plätze, Straßenecken, bestimmte Lokalen, Parkanlagen, Läden und Einkaufszentren, Bus- und U-Bahnhaltestellen, ….
Gibt es Orte dabei, in denen du dich besonders gut oder besonders schlecht fühlst?

Gibt es andere Orte deiner Stadt, die du seltener besucht oder nur einmal gesehen hast, die (negative oder positive) Gefühle in dir erwecken?

Von welchen anderen Orten, die du nie gesehen hast, stelltst du dich vor, daß sie negative oder positive Gefühle erwecken können?

Zu welcher Uhrzeit und in welchem Zusammenhang (zu zweit, allein, in Gruppe, während du arbeitest oder in der Freizeit, bei Sonne, Regen, Schnee oder Nebel,…) erwecken diese Orte die intensivsten Gefühle?

Entwerfe deine Stadt!

 Welche öffentliche Orte deiner Stadt sprechen noch von dir?

Versuche einen alternativen Stadtführer NUR auf der Grundlage dieser pulsierenden und subjektiven Orte zusammen zu stellen.

Benutze berühmte und bedeutende Orten NUR, wenn sie Gefühle in dir  oder in anderen erwecken. Sonst nimm sie in den Stadtführer nicht auf!

Dieser Text ist am Ende einer dreijährigen Projektreihe. Der Inhalt des Projektes war die Herstellung eines alternativen Berlin-Stadtführers. Schulklassen aus Berlin, Turin und Zamosc haben jedes Jahr 2 Wochen in einem Heim am Rand Berlins zusammengelebt und gearbeitet, unter der Betreuung eines Teams von Lehrern, Jugendgruppenleiterinnen und anderen. Ich gehörte zum Team als professioneller Guide, außerschulischer Pädagogen und Initiator (mit anderen) des Projektes. Das Projekt wurde von der Robert-Bosch-Stiftung finanziert.

Claudio Cassetti

Hintergrund: psychogeografisches Treiben, Guy Debord, Situazionistische Internationale, Stalker, Luther Blisset

 

 

 

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Am Straßenmarkt

(BE)LAUSCHEN UND AUFSCHREIBEN LERNEN, Am Straßenmarkt:

1. Listen Sie für ItalienerInnen besondere Läden bzw. Stände auf,
die Sie auf dem Weg zu den Märkten, um die Märkte und in den Märkten sehen.

2. Gehen Sie in zwei Läden herein, in denen schon Kunden drin sind
und versuchen Sie einen Satz aufzuschreiben, die sie im Laden hören.

3. Suchen Sie bitte Obst, Gemüse, andere Lebensmittel, die Sie nie gegessen und nie gesehen haben,
und fragen Sie bitte, was das ist. Schreiben Sie sich die Antwort hier auf.

4. Suchen Sie eine nicht gewerbliche Einrichtung (Kinderladen, Stadtteiladen, Mieterverein, Kirchenzentrum, Jugendzentrum, Galerie, Geschichtswerkstatt, Bücherei, Moschee …), schreiben Sie einen Satz auf, den Sie im Schaufenster sehen.

5. Was besagt dieser Markt (die Kunden, die Stände, die Waren, die Verkäufer, die Stimmung, die Umgebung….) über Berlin? Knipsen Sie ein Photo, das die Stimmung wiedergibt.

PHOTO, BITTE

Claudio

 

 

 

Liste, um Gelerntes zu lernen

 

Sätze, Satzteile und anderes, zum Lernen.

/=Synonim vs=Gegenteil

 

Blatt 1 PARKPLATZ (ich weiß noch nicht wohin damit…)

Blickt ihr durch / Versteht ihr?

Das ist angenehm / es gefällt mir / es ist gut für mich /ich mag es

Das hängt vom Wetter ab / Es kommt auf das Wetter an
Das hängt davon ab / es kommt darauf an,
wie sich das Wetter entwickelt

Und zwar…

Und dann…

Ihr seid beschäftigt

Wer ist dran? Ich bin dran. Oder ist er dran? Du bist auch mal dran.

Dann geht´s los, mit der Arbeit

 

Blatt 2 ETWAS WOLLEN, WÜNSCHEN, BRAUCHEN, UM ETWAS BITTEN

Das braucht man / Das muss man haben. Brauchen sie die Kassenzettel?

 

Blatt 3 WANN (fragen, antworten) / TERMIN PLANEN

Wir müssen uns verabreden.

Ich habe eine Verabredung

Steht das Datum fest?

Noch nicht vs nicht mehr vs nicht nur

Am Anfang vs. am Abschluss / Ende

 

Blatt 4 WO, WOHIN (fragen, antworten)

Ich komme morgen vorbei

 

Blatt 5 WIE (fragen, antworten)

Wie kommt´s? Woher kommt das?

 

Blatt 6 WARUM, WAS, WER, … (fragen, antworten)

 

Blatt 7 AUSSPRACHE

 

Blatt 8 ICH WILL, KANN, MUSS, ICH SCHAFFE ES NICHT

Ich habe nicht geschafft/ es ist mir nicht gelungen, die Karte zu aktivieren.

Ist es Pflicht? Oder ist es freiwillig?

Es ist verboten vs. Es ist erlaubt
Der Verbot vs. das Erlaubnis

 

Blatt 9 VERBEN: GEGENWARTFORMEN UND IMPERATIV

Pass auf / Achtung / Vorsicht

Guck / Schau nicht weg
Schau mich an
Schau dir das an
Schau dich um

 

Blatt 10  VERBEN: VERGANGENHEIT

 

Blatt 11 ARTIKEL, ADJEKTIV, ADVERB

 

Blatt 12 ICH UND MEIN(S)

 

Blatt 13 ZAHLEN

 

Blatt 14 NEIN, NICHT

 

Blatt 15 VERBEN, ABC

Verkaufen / (Ein)kaufen

Schaffen, schuf, geschaffen / Gelingen, gelang, gelungen

Ich habe einen SMS geschickt

Forschen, versuchen

Bieten, bot, geboten

 

Blatt 16 ANDERE WÖRTER, ABC

Der Gegenstand/ Die Sache / Das Ding

Hürde, Schwelle, Schwierigkeit

ebenfalls

anspruchsvoll, zu hohe Ziele, perfektionistisch
Ich will zuviel von mir, ich stelle zu hohe Ansprüche an mich selbst

Anerkennung

schüchternd

Teamfähigkeit

Leistung, Leistungsdruck, Leistungsgesellschaft, Dienstleistung

Der Betrieb, eine Einrichtung, eine Anstalt

Eine Park- Industrie-, Wohn- und Musikanlage

Hartz-IV-Empfänger, Sozialhilfe, Bafog

Ein Leader, ein Leiter (oder eine Leiterin) leitet

Ehren- oder Hauptamtlich arbeiten.

Verschwiegenheit / Schweigepflicht

Der Datenschutz

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Das Schema

 

Blatt 17 VERBÉN: KONDITIONAL KONJUNKTIV